Liebe Besucherin von patientenverfuegung-jetzt.de

Unser Angebot hat seit dem 18. Juni 2009 nur noch historischen Wert. An diesem Tag hat der Deutsche Bundestag die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen mit einem Gesetz festgeschrieben.

Wenn Sie an einer Patientenverfügung interessiert sind, die Sie zuverlässig vor unerwünschtem psychiatrischen Zwang bewahren kann, dann besuchen Sie die Website der neuen PatVerfü:

PatVerfü
Personal tools
You are here: Home Newsletter "Stünker-Entwurf" überarbeitet
Patientenverfügung im Bundestag

Aktuelle Gesetzentwürfe
Dokumentation und vergleichende Analyse der politischen Zielsetzungen. mehr...

Bereits 250 Abgeordnete für Patientenautonomie und gesetzlichen Schutz der Selbstbestimmung
Aktuelle Liste der Unterstützer des Vorschlages der MdB Stünker, Kauch, Montag und Jochimsen. mehr...

Newsletter bestellen
Your mail address

HTML
Text
Visit our archives
 

"Stünker-Entwurf" überarbeitet


Patientenverfügung Jetzt! - Newsletter vom 15. Mai 2009

Die Abgeordneten Joachim Stünker (SPD), Michael Kauch (FDP), Dr. Luc Jochimsen (Die Linke) und Jerzy Montag (Bündnis 90/Die Grünen) haben ihren Gesetzentwurfs zur Regelung der Patientenverfügung überarbeitet. In einer aus diesem Anlaß herausgegebenen Presseerklärung vom 14. Mai 2009 ist zu lesen, daß sie damit Anregungen aus der Sachverständigenanhörung aufgenommen hätten und der Gruppe Faust/Zöller entgegenkommen wollten, die vor allem einen "dialogischen Prozess zwischen Arzt und Betreuer" als wesentliches Unterscheidungsmerkmal ihre Entwurfes zu dem der Stünker-Gruppe betone.

Faust/Zöller hätten allerdings trotz mehrfacher Aufforderung nicht auf entsprechende Verhandlungs- bzw. Gesprächsangebote zur Zusammenführung beider Entwürfe reagiert.

Wir sehen das als weiteren Beleg, daß auch der Faust/Zöller-Entwurf Teil einer Strategie des konservativ-paternalistischen Lagers ist, eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung, die den Schutz der Selbstbestimmung der Patienten zum Ziel hat, mit aller Macht zu verhindern.

Nach den genannten Korrekturen dürfen wir gespannt sein, wie Faust/Zöller jetzt noch die Notwendigkeit eines eigenen Entwurfes rechtfertigen wollen.

Der Presseerklärung ist auch zu entnehmen, daß die entscheidende Abstimmung am 28. Mai 2009 im Bundestag stattfinden soll.