Meinungsumfrage: Klare Mehrheit gegen eine Reichweitenbegrenzung der Patientenverfügung
Patientenverfügung Jetzt! - Newsletter vom 21. März 2007
73% der Bundesbürger sind für eine Patientenverfügung, die gilt, sobald die Patientin sich nicht mehr selbst zu einer anstehenden medizinischen Behandlung äussern kann, also unabhänig von Art und Stadium der Erkrankung. Die aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) durchgeführt wurde, bestätigt damit die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2004.
Damit haben restriktive Regelungstendenzen im Bundestag keinen Rückhalt in der Bevölkerung für ihren Ansatz. Die Bürger erteilen dem Bestreben, die Willenserklärung lediglich für ein festgelegtes Krankheitsstadium gelten lassen zu wollen, eine Absage.
Das Ergebnis der Umfrage stellt die DGHS im Internet als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.
